Aufbruch Da wo vor Nebels Elfen Reigen die knorr´gen Riesen sich verneigen ihr Blätter Kleid vom Alt gekrümmt ein letztes Raunen ward gestimmt Der Wind sie fegt mit Macht dahin weil Winters End wohl nun begänn Ein letztes Mal in weißer Pracht zerbricht der grimm`ge Frost mit Macht Noch ist die erste Knospe sanft bereift als Himmels Blau sie zart ergreift wo jedes Vögleins Flügelschwingen in die Natur just Wunder bringen Und wie ein warmer Balsam nun die Sonn` beginnt ihr Frühlingstun Schon streichelt sie mit sanftem Fächer das erste Bunt vom Märzenbecher und haucht mit zärtlicher Begierde des neuen Lebens Grün zur Zierde Ein einsam kleiner Schneekristall zerschmilzt als Tautropf nun im Fall Im Spiegel tausendfacher Strahl`n gereift Die Mutter Erde nach ihm greift Um sich an seinem Süß zu laben dann reich erweckt die bunten Farben Die Dunkelheit vorm Lichte kniet wo letztes Grau aus Fluren flieht Werft ab der tristen Zeiten Qual ergreift des Frühlings holden Gral und lasst die Welt vor Taten beben und Glück und Frieden in uns leben TK miraculum 2018
vita magicae  der mond tanzt mir den himmel  in frostig klarer nacht erhellt das sterngewimmel in ungezählter pracht   und aus dem silberreigen vom atem der natur  seh ich die elben steigen in endlos weiter flur  im lautlos spiel von saiten betört mich melodie seit ewig langen zeiten beflügeln sie magie  und aus den tiefen ihres waldes mit leisem flügelschlag trägt mir das letzte einhorn ein zartes morgenrot zutag  die sonn` nun haucht mir wärme ins antlitz mal um mal ich springe hoch und höher ergreife einen strahl  mein herz beginnt zu beben ich spür die kraft in mir ich sage ja zum leben und wünsch den traum auch dir  TK miraculum 2019
Mai / Juni
März / April
Januar / Februar
Ohne Titel Die Zeit des Dunkel ist gekommen Hat gar mit Kälte sich vermählt Schon ist das Jahr verronnen Und all die Tage sind gezählt Umarmt von zarten Daunen Schmieg ich mich am Kamin Ich hör das Feuer raunen Sein Glanz will vor mir knien Hier bin ich wohl, wo ich will sein Ich spüre mich geborgen Doch die Gedanken kehren ein Schafft Weisheit neues Morgen? Die Welt da draußen ich gekannt Vor Zank und Streit erblindet Wo Mensch den Menschen zahllos bannt Mein Geist die Ruh nicht findet Mein Herz gefüllt mit Trauer Sieht Engel nicht mehr fliegen In Demut vor der Schöpfung Ich sehne mich nach Frieden Genährt von zarter Flamme Liebkoset mich die Glut Sie streichelt meine Seele Entfacht mir neuen Mut Ein Freund reicht mir die Hände Geleitet mich ins Licht Das Leben schrieb uns Bände Wo nie ein Schwur zerbricht TK miraculum 2018