Aufbruch Da wo vor Nebels Elfen Reigen die knorr´gen Riesen sich verneigen ihr Blätter Kleid vom Alt gekrümmt ein letztes Raunen ward gestimmt Der Wind sie fegt mit Macht dahin weil Winters End wohl nun begänn Ein letztes Mal in weißer Pracht zerbricht der grimm`ge Frost mit Macht Noch ist die erste Knospe sanft bereift als Himmels Blau sie zart ergreift wo jedes Vögleins Flügelschwingen in die Natur just Wunder bringen Und wie ein warmer Balsam nun die Sonn` beginnt ihr Frühlingstun Schon streichelt sie mit sanftem Fächer das erste Bunt vom Märzenbecher und haucht mit zärtlicher Begierde des neuen Lebens Grün zur Zierde Ein einsam kleiner Schneekristall zerschmilzt als Tautropf nun im Fall Im Spiegel tausendfacher Strahl`n gereift Die Mutter Erde nach ihm greift Um sich an seinem Süß zu laben dann reich erweckt die bunten Farben Die Dunkelheit vorm Lichte kniet wo letztes Grau aus Fluren flieht Werft ab der tristen Zeiten Qual ergreift des Frühlings holden Gral und lasst die Welt vor Taten beben und Glück und Frieden in uns leben TK miraculum 2018