Ohne Titel Die Zeit des Dunkel ist gekommen Hat gar mit Kälte sich vermählt Schon ist das Jahr verronnen Und all die Tage sind gezählt Umarmt von zarten Daunen Schmieg ich mich am Kamin Ich hör das Feuer raunen Sein Glanz will vor mir knien Hier bin ich wohl, wo ich will sein Ich spüre mich geborgen Doch die Gedanken kehren ein Schafft Weisheit neues Morgen? Die Welt da draußen ich gekannt Vor Zank und Streit erblindet Wo Mensch den Menschen zahllos bannt Mein Geist die Ruh nicht findet Mein Herz gefüllt mit Trauer Sieht Engel nicht mehr fliegen In Demut vor der Schöpfung Ich sehne mich nach Frieden Genährt von zarter Flamme Liebkoset mich die Glut Sie streichelt meine Seele Entfacht mir neuen Mut Ein Freund reicht mir die Hände Geleitet mich ins Licht Das Leben schrieb uns Bände Wo nie ein Schwur zerbricht TK miraculum 2018